Bedienungsanleitung 280CT

MD 500/520/800/900/1000/1030/2000, Expander 12/24, 4x9, Station one/two usw.

Die erste volldigitale Orgelgeneration in schon damals zukunftsweisender Modultechnik. 1984 bis 1990
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Karlchen
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Bedienungsanleitung 280CT

Beitrag von Karlchen »

Hallo an alle,

Mein 11Jähriger spielt seit vielen Jahren Klavier und seit Kurzem auch Sakralorgel. Nun hatte ich großes Glück und konnte eine MUSICA DIGITAL 800 280CT mit Vollpedal und passender Bank sehr günstig erstehen, damit er zu Hause üben kann.

Die Orgel funktioniert und beeindruckt uns sehr. Wir konnten bisher mehr zufällig, getrieben vom kindlichen Spieltrieb ohne Bedienungsanleitung Alles so parametrieren, dass halbwegs brauchbare Klänge das Üben ermöglichen. Wir sind also in dem schon beschriebenen Anfangsstadium des Wunderns, dass etwas funktioniert, ohne wirklich zu wissen, wie wir es hinbekommen haben.

Gern würden wir jedoch das Rechnersystem der Orgel verstehen, damit viele Bezeichnungen, wie Partgruppe, LSS, HDS, GM, Ausgangskanal usw. eine solide Basis bekommen und ein zielgerichtetes Parametrieren möglich wird. Ich glaube, dass der Rechner auch in anderen Orgeln dieser Zeit verbaut wurde. So muss es nicht zwingend eine Bedienungsanleitung für genau die 280CT sein, sondern die einer Vergleichbaren hilft für ein grundsätzliches Verständnis bestimmt auch schon weiter.

Es würde uns sehr freuen, wenn uns jemand helfen könnte.

Viele Grüße vom Karlchen und Vati

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Schlosshofgeist
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Re: Bedienungsanleitung 280CT

Beitrag von Schlosshofgeist »

Hallo Karlchen - vermutlich der Sohnemann - und Vati!
Also, die Partgruppe(n) sind die einzelnen Bereiche der Orgel, wie Obermanual, Untermanual, Pedal,Midi. In jedem Bereich kann man mehrere Klangfarben übereinanderlegen, also die einzelnen Parts. Z.B, Obermanual Part 1 Klavier, Part 2 Strings, Part 3 Chöre. Diese lasssen sich jeweils in verschiedenen Lautstärken, Oktavierungen, Verstimmungen-Schwebungen, usw. einstellen und abspeichern. LSS, bedeutet Live Sound Sytem, vermutlich noch Opera 24/40, oder Opera 2000. HDS bedeutet High Digital Sound. Dieses Soundsystem war der Vorgänger von Opera. GM bedeutet General Midi und belegt in der Regel die erste Soundbank im Opera System. GM ist genormt, das heißt, dass alle Klangfarbennamen dieser Bank identisch sind, mit denen anderer Hersteller. Klanglich muss das allerdings nicht zutreffen. Ich würde Euch das Buch von Harald (Nicole) Zöllner wärmstens empfehlen, da werden gerade diese Orgeltypen und deren Einstell- und Konfigurationsmöglichkeiten bis zur allerletzten Schraube genauestens beschrieben. Das Buch kostet so um die 50 Euro, ist aber die Investition wert. Mal auf die Keyswerkseite gehen und unter Händler nachsehen. Dann am besten ne Mail schicken, oder anrufen.

Schöne Grüße

Wolfgang

PS: Wenn Ihr Euch noch kurz unter der Rubrik „ Hallo, ich bin neu hier“ vorstellen könnt, wäre nett, auch wenn Ihr‘s auch hier schon indirekt gemacht habt. :wink:
Böhm Sempra SE 100 V2.0 mit Cloudstudio und 2 Monitoren
Böhm Sempra SE 20 V2.0
Dr. Böhm Star Sound Digital Futura
Expander Dynamic 4x9
Dr. Böhm DD -1. Generation
Dr. Böhm Hobbyton
Früher: Dr. Böhm Star Sound Digital
Expander Dr. Böhm 12/24

Karlchen
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Re: Bedienungsanleitung 280CT

Beitrag von Karlchen »

Danke für die Hinweise. Ich habe soeben Nicole angeschrieben.

bernieman
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Re: Bedienungsanleitung 280CT

Beitrag von bernieman »

Hallo Ihr Beiden. Es ist kein Fehler sich von Nicole Zöllner (Musik Studio Böhm, Berlin) das Ouvertüre Handbuch zuzulegen. Die Ouverture ist das Nachfolge Modell und im Prinzip von der Technik ähnlich. Benutze dieses hier und da für meine Excellence300 und Diamant CT450. Selbst bei den Großen Modellen gibt es einen Bezug zu den kleineren.

BG Bernd
Excellence 400 mit 3 Amadeus, EDS, Q-namic, 30er VP
Ketron SD 4 mit VIVA Musica
Yamaha Motif XF7 mit 2 GB Flash Speicher an 88er MIDI Klaviertastatur
Diamant CT 350 im Fineline Gehäuse, 2 Amadeus, CM, EDS, 25er VP

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