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Die Universalorgeln mit 2 oder 3 x 5 Oktaven und Zugriegelsystem
Selecton
Beiträge: 140
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Beitrag von Selecton »

Oh Thomas was für Ideen hast du da?

Verkehr mit einer Orgel?

was wohl dabei herauskommt:)

auch mal lustig :D

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uwienand
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Beitrag von uwienand »

Hallo zusammen,

...also ich habe mit dem Begriff "Orgel" überhaupt kein Problem. Und selbst "Heim-Orgel"schreckt mich nicht.

Ich denke, die Instrumente führen ein gewisses Schattendasein, weil viele - fast alle ? - heutzutage nicht wissen, was ein modernes Instrument in der Lage ist zu leisten. Und die paar Sounds, die vor 20, 30 Jahren möglich waren, naja - zum Teil war das ja eher kontraproduktiv.

Neulich war ich bei meinen Eltern und habe auf der Hohner-Orgel ein paar Takte gespielt. Einfach schrecklich! Kein Wunder, dass die Orgel bei solchen Instrumenten kein gutes Image hat...

Wo allerdings halbwegs moderne Instrumente zum Einsatz kommen, da hören auch Leute aufmerksam zu und sind begeistert (je nachdem, wer was wie spielt...).

Was viele aber auch abschreckt, sind die vielen Taster, Schälterchen und Regler. Das geht dann so nach dem Motto: "Damit komme ich sowieso nicht mit klar. Das ist ja eigentlich ein Computer - den kann ich nicht bedienen."

Bei uns in der Gemeinde haben wir einen Pfarrer, der ist moderner Musik mit modernen Instrumenten gegenüber aufgeschlossen. Der hat überhaupt nichts gegen elektronische Musikinstrumente - auch in der Kirche nicht. Unser zweiter Pastor ist dagegen ein eher traditionell geprägtes Exemplar und kann elektronischen Kirchenorgeln nichts abgewinnen. Das geht dann in die Richtung von Thomas: Teufelszeug sowas!

Für unsere Jungs haben wir mal vor Jahren ein Y***-PSR300 angeschafft. Eben auch aus den schon diskutierten Gründen (warum viel investieren, wenn es dann doch nicht nutzt...). Unserm Jüngsten habe ich da neulich mal ein paar Schlafliefer drauf geklimpert. das war halbwegs schrecklich. Zum einen der Sound, zum anderen die Bedienung.

Mein Fazit:
1. Die Menschen müssen schon einem elektronischen Instrument gegenüber aufgeschlossen sein - sonst nutzt keine Werbung.
2. Ein Instrument muss musikalisch wertvoll sein. Da entscheidet nicht unbedingt die Größe, die Anzahl der Sounds oder Möglichkeiten, sondern die Qualität der Sounds und der Spielhilfen (Begleitautomat, Effekte, etc.)
2. Das Bedienkonzept eines Instruments entscheidet mit über den Erfolg.

Ich finde, Keyswerk ist da mit den Böhm-Instrumenten schon gut aufgestellt. Der viel diskutierte hohe Preis der Instrumente ergibt sich aus dem Herstellungsstandort und den Stückzahlen.

cu
Uwe
...ich spiel nicht gut, aber gerne...

Diamant/350CT mit Amadeus, EDS, CrystalMixer mit DSP-Erweiterung, VSP-Amadeus
und 25-Tasten im Pedal

Silverbird 25 - mit Amadeus und VSP-Amadeus

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Claus Riepe
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Registriert: 29.08.2006, 12:58

Beitrag von Claus Riepe »

Hi!

Mark hatte den Begriff aber nicht kreiert, das war ein Ho/Mö Gewächs ;-)

Gruß,

Claus
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Böhm CnT7L
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uwe1966
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Beitrag von uwe1966 »

Claus Riepe hat geschrieben: das war ein Ho/Mö Gewächs ;-)
..........ein was bitte ??? :roll: :roll: :roll:
Orgel-Fan aus Norddeutschland, immer noch Böhm-Fan, aktuell etwas von W.......

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Claus Riepe
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Beitrag von Claus Riepe »

Hi!

..achso, das war ein Insider ;-)

Hoppe / Möller - das waren die beiden Geschäftsführer bei der damaligen Böhm electronic GmbH.

Gruß,

Claus
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Selecton
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Beitrag von Selecton »

Wusste ja gar nicht dass es dazu schon solche Experimente gab.
Aber wenn ich das so lese , dann ist mir der Name Orgel doch sxmpatischer.

Warum soll man allerdings nicht mal hin und wieder eine Idee in den Raum werfen, vielleicht kommt ja trotzdem mal was gescheites dabei herum.

Wolfgang

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