MIDI

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rhamac
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MIDI

Beitrag von rhamac » 15.10.2013, 11:59

Hallo zusammen,

steuert jemand von Euch die Globalpresets via MIDI? Ist das überhaupt problemlos möglich? Braucht man dafür einen Hexdump oder kann man das über Control Changes (Bank Select und Program Change) irgendwie bewerkstelligen?

Musikalische Grüße

Ralf
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flordieter
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Re: MIDI

Beitrag von flordieter » 15.10.2013, 23:44

Hallo Ralf,

Deine Frage ist hochinteressant, denn wenn das ginge dann könnte man endlich ein Tablet als Notenständer anschließen und beim Aktivieren eines liedbezogenen GlobalPresets würden sofort die Noten erscheinen.
Dass das Keyswerk anbietet, darauf warte ich schon ewig - leider vergebens.
Übrigens, wie mir Herr Dümmler mal sagte gibt es hier im Süddeutschen Raum wohl einen Böhm-Bastler, der das realisiert hat.
(Vielleicht hat Deine Frage ja genau diesen Hintergrund)

Gruß Rolf
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rhamac
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Re: MIDI

Beitrag von rhamac » 16.10.2013, 01:00

Hallo Rolf,

abgesehen von dem Umstand, dass es überhaupt sehr interessant wäre, mehr über die MIDI Implementation, die über die Schnittstellen nach aussen dringt und in die Orgel gelangt, zu wissen. Also z.B., wie man einen Hexdump aufbauen muss, war der Anlass meiner Frage tatsächlich ATMObyte.

Dieses Programm ermöglicht es wohl, auf einem Monitor, die Noten anzuzeigen und gleichzeitig die Instrumente, für die es geeignet ist, mit den dem Lied entsprechenden Presets zu registrieren. Wäre das nicht riesig, wenn das für unsere Orgeln auch funktionieren würde? Dann hätte das Gesuche nach Noten endlich ein Ende.

Musikalische Grüße

Ralf
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Re: MIDI

Beitrag von Claus Riepe » 16.10.2013, 08:15

Hallo!

Die Sache war ja schon Gegenstand meiner 'Begrüßungs'-Diskussion mit Paul Listl hier, er ist übrigens derjenige aus Süddeutschland, denke ich :).
Momentan können nur 128 Presets per MIDI adressiert werden, da dort aktuell nur Program Changes ausgewertet werden. Eine Ausweitung auf eine Bankanwahl könnte in der Tat interessant sein, allerdings kann ich nicht beurteilen, ob das programmiertechnisch ein eher größerer oder überschaubarer Aufwand wäre. Eine Hürde könnte ggf. das unterschiedliche Bank-System in den Globalpresets sein. Keybits, Silverbird, Overture usw. zählen ja anders durch die Presets, als 350/450, Sinfonia oder Emporio.

Gruß,
Claus
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Re: MIDI

Beitrag von flordieter » 16.10.2013, 09:14

Hallo Ralf,

ich habe jetzt mal ein bißchen über ATMObyte gelesen. Wenn ich das aber richtig verstehe dann ist es eine unabhängige Software und kann nicht von der Orgel aus gesteuert werden. Wäre aber evtl. ein Anfang (Notlösung), dann fällt wenigstens das Papier an der Orgel weg.

Und Claus: Wenn die Leute von Keyswerk mal wieder Zeit haben wäre das doch sicher eine sinnvolle Anwendung, die viele "Orgler" kaufen würden. Dann lohnt sich auch der Aufwand, das an verschiedene Orgeltypen anzupassen. Und mit einer PDF-Darstellung ist man vom Quellprogramm unabhängig. (Ich z.B. schreibe alle Noten mit Capella (und Capella-Scan))
Keyswerk könnte ja mit dem Programmierer von ATMObyte zusammenarbeiten, der soll ja sehr umgänglich sein, was man so liest. Oder Uwe hätte eine neue und reizvolle Aufgabe, falls er Zeit hat!

Gruß Rolf
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Re: MIDI

Beitrag von Claus Riepe » 16.10.2013, 10:25

Hallo Rolf!

ich kenne Volker von ATMObyte ja durchaus, wir haben das Programm ja seinerzeit in der OKEY vorgestellt. Wie gesagt, es geht ja im Prinzip "nur" darum, in der Orgel die Möglichkeit zu schaffen, ALLE Global Presets via MIDI selektieren zu können, dann würde das im Prinzip mit ATMObyte oder auch den vergleichbaren iPad-Apps wie "Songbook" schon funktionieren. Ich sprechs bei nächster Gelegenheit mal an.

Gruß,
Claus
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Wolfgang
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Re: MIDI

Beitrag von Wolfgang » 16.10.2013, 10:35

Hallo zusammen
Das Thema MIDI mit Keyswerk Orgeln,geistert auch schon seit Jahren durch mein Kopf.
Ich denke dabei an das was wir jetzt mit Disketten in den Arbeitsspeicher der Orgel laden,über MIDI vom PC zur Orgel hin und her zuschieben.zb.Presets,Map,Midifiles.Das einzigste was mir bisher gelungen ist,Midifiles vom PC in der Orgel abspielen zu lassen.Dazu ist allerdings kein großer Aufwand nötig.
Zu Zeiten des Atari und Böhm Instrumente gab es ein viele Editoren die das möglich machten.Ich denke da an den Station one/two Creator.Mit dem war es möglich Presets,Rhyhtmen,Sequenzen und auch Midifiles zur Station und wieder zurück zu senden.

Gruß
Wolfgang
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Re: MIDI

Beitrag von rhamac » 16.10.2013, 10:41

Hallo Claus,

habe ich schon 8) .
Ich habe gerade mit Herrn Jeromin gesprochen. Der sagt, dass es durchaus und ohne Probleme bei den Instrumenten möglich sei, 1024 GPs über MIDI anzusprechen. Das gelte instrumentenübergreifend, also sowohl für die "kleinen" als auch für die "großen". Bank Changes würden sehr wohl erkannt. Er habe das erst kürzlich ausprobiert.

Ich denke ich werde gleiches auch mal tun (ausprobieren, meine ich).

ich werde entsprechend berichten

Musikalische Grüße

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Re: MIDI

Beitrag von flordieter » 16.10.2013, 10:45

Hallo Claus,

das wäre natürlich toll, wenn Du die Keyswerjker überzeugen könntest, hier mitzumachen. Das wäre mal wieder ein großer Wurf, auch für die kleineren Orgeln.
Und die Technik ist ja jetzt auch auf dem Stand, dass es sinnvoll ist. Ich denke da an absolut lautlose All-in-One-PCs mit TouchScreen.

Gruß Rolf
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Re: MIDI

Beitrag von rhamac » 16.10.2013, 10:54

Hallo Rolf,

genau das ist die Lösung, die auch mir vorschwebt. Ein Traum wäre das für uns Notenabhängige.
Ich teste, sobald ich kann.
Musikalische Grüße

Ralf
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Re: MIDI

Beitrag von Claus Riepe » 16.10.2013, 11:14

Hallo Leute!

gute Nachrichten: das Ansprechen der Preset-Bänke geht wohl längst (kann man mal sehen, habe ich selbst noch nie gebraucht und probiert :) ). Also: Der MIDI-Kanal, über den die Preset-Auswahl erfolgen soll, lässt sich im MIDI-Menü der Orgel einstellen (das wusste ich sogar :) ). Und auf dem Kanal werden dann die Banknummern 0 - 7 (MSB) und die Programmnummern empfangen. Somit können alle 1024 RAM-Plätze adressiert werden (8 x 128). Muss das mal selbst ausprobieren bei Gelegenheit.
Demnach dürfte das mit dem ATMObyte oder Songbook eigentlich funktionieren. Ggf. ist halt wieder der Versat um eine Stelle bei den Preset- bzw. Banknummern zu beachten (Nr. 0 via MIDI ist Nr. 1 in der Orgel).

Gruß,

Claus
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Re: MIDI

Beitrag von rhamac » 16.10.2013, 11:21

Hallo Claus,

genau so hat es mir Herr Jeromin erklärt. Aber eines ist etwas anders als ich mir das vorgestellt habe:

Sobald ich den MIDI Eingang wähle, ich nehme mal MIDI 2 anstelle von Master, sind die Presettaster auf der rechten Seite nur noch Soundtaster. Will sagen, die Globalpresets lassen sich dann nicht mehr über diese Taster steuern.

Über Option A ist das allerdings weiterhin möglich.

Musikalische Grüße

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Re: MIDI

Beitrag von flordieter » 16.10.2013, 11:28

Hallo Claus,

wenn ich das richtig lese dann kann Songbook (Apple) keine PDF-Dateien verarbeiten. Meiner Meinung nach kommt es dann nicht in Frage, da nur PDF die Vielzahl bei den Anwendern gewährleistet. (Ich kann ja prinzipiell aus praktisch allem eine PDF erstellen)

Gruß rolf
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Re: MIDI

Beitrag von Claus Riepe » 16.10.2013, 11:59

Hallo Rolf!

welches Programm man nun für die Notenanzeige verwendet, ist ja jedem selbst überlassen. Ob ATMO, Songbook, oder eine der übrigen Programme bzw. Apps am Markt. Wichtig ist, dass die Kompatibilität zur Orgel in der Form gegeben ist, dass die Presets sich mit den entsprechenden Noten selektieren lassen. Ich denke, Keyswerk wird sicher nicht selbst in das Geschäft mit den Notenvorlagen einsteigen. Das ist schon allein aus Copyright-Aspekten ein viel zu heißes Eisen. Was jeder privat macht, ist ja ihm selbst überlassen. Aber ob z.B. die Pakete, die ATMO da mit bzw. für das Programm anbietet einer rechtlichen Prüfung im Sinne des Urheberrechts standhalten würden, da habe ich zumindest Zweifel. Ich kenne das Problem ja von der OKEY und den Notenarrangements, die wir dort abdrucken. Was glaubst du, was da dran hängt an Hinter-Lizenzen-herrennen und auch an Kosten, die dafür zu zahlen sind.

Gruß,
Claus
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Re: MIDI

Beitrag von flordieter » 16.10.2013, 16:21

Hallo Claus,

das ist aber nicht mein Problem. Ich schreibe zu allen Liedern, die ich spiele und als GB speichere eigene Noten mit Capella. Damit habe ich nie ein Lizenzproblem. Da aber Capellanoten sicher nicht angezeigt werden brauche ich PDF.
Und vor allem: Die Software muss doch an Böhm angepasst werden, momentan läuft ATMObyte wohl nur mit Tyros sinnvoll.
Vielleicht könntest Du ja mal den Programmierer ansprechen, Du kennst ihn ja.

Gruß Rolf
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